Konzeptillustration eines Macs mit vier Terminalbereichen und schmaler Plugin-Seitenleiste; kein Mado-Screenshot.

Mado: Terminal-Multiplexer für macOS mit gespeicherten Workspaces

Mado vereint tmux-ähnliche Terminalbereiche, projektbezogene Workspaces, Plugin-Seitenleisten, 22 Themes und ein Tasku-Panel in einer nativen macOS-App. Wir zeigen die frühe Version v0.0.1, die Voraussetzungen des Claude-Panels und die Installation des offiziellen DMG.

Die wichtigsten Punkte
  • Rust-basierter macOS-Terminal-Multiplexer mit horizontalen und vertikalen Bereichen sowie gespeicherten Workspaces je Projekt.
  • Dazu kommen 22 Themes, optionale Starship-Anpassung, Tasku-Panel und Plugin-Seitenleisten per PTY- oder RGBA-Frame-Protokoll.
  • Das optionale Claude-Panel verwendet einen externen claude-Befehl und benötigt einen Anthropic-API-Schlüssel; Mado ist kein lokales Modell.
  • Die erste öffentliche Version ist v0.0.1. Das offizielle 11,7-MB-DMG ist verfügbar; die SHA-256-Prüfsumme wurde mit GitHub abgeglichen.

Mado ist ein in Rust entwickelter Terminal-Multiplexer für macOS. Er ordnet Shell-Sitzungen in horizontalen und vertikalen Bereichen an und ergänzt projektbezogene Workspaces sowie konfigurierbare Seitenleisten für Plugins und Aufgaben. Die erste öffentliche Version ist v0.0.1; am besten testen Sie das frühe Tool zunächst parallel zu Ihrer etablierten Terminal-Umgebung.

Ein Terminal mit mehreren Bereichen

Mado bündelt mehrere Kommandozeilen-Sitzungen in einem Desktopfenster. Teilen Sie die Ansicht horizontal oder vertikal, um etwa Server, Tests, Shell und Editor-Befehle im Blick zu behalten, statt mehrere Terminalfenster manuell anzuordnen.

Das Projekt bezeichnet die Bereichsverwaltung als tmux-ähnlich. Mado ist jedoch eine grafische macOS-App mit eigenem Workspace- und Plugin-Modell. Importieren von tmux-Konfiguration oder vollständige Kompatibilität mit jedem tmux-Ablauf sollten Sie nicht voraussetzen; testen Sie Ihre gewohnten Shortcuts und Skripte vor einem Wechsel.

Workspaces und Verzeichnisse zusammenhalten

In der Projektkonfiguration können Sie Workspaces mit Namen und lokalem Pfad definieren. Beim Wechsel zwischen Projekten kann Mado deren Bereichsanordnung und Arbeitsverzeichnisse erhalten, damit mehrere Codebasen getrennt bleiben.

Das ist hilfreich, wenn ein Projekt immer wieder dieselbe Terminalaufteilung benötigt. Die Konfiguration liegt im Home-Verzeichnis; die README zeigt außerdem optionale task- und deploy-Befehle pro Projekt. Diese Befehle sind vom Nutzer bereitgestellte Shell-Aktionen und sollten wie lokale Skripte geprüft werden.

Darstellung mit Themes und Starship anpassen

Laut README gibt es 22 integrierte Themes sowie die Möglichkeit, eigene Theme-Dateien hinzuzufügen. Ist Starship installiert, kann Mado die Shell-Eingabeaufforderung an die ausgewählte Farbpalette anpassen und so die Terminalbereiche optisch verbinden.

Starship ist optional und keine Voraussetzung für Mado. Beginnen Sie mit dem eingebauten Erscheinungsbild und passen Sie den Prompt nur an, wenn das zu Ihrer bestehenden Shell-Konfiguration passt.

Projektaufgaben ins Terminal holen

Mado enthält ein Panel für Tasku, den separaten Aufgabenmanager des Maintainers. Wenn Tasku installiert ist, kann die Übereinstimmung von Mado-Workspace und Tasku-Projekt dafür sorgen, dass nur Aufgaben des aktiven Projekts angezeigt werden.

So bleibt der Aufgabenkontext nahe an den Befehlen, mit denen Sie arbeiten. Tasku ist aber ein separates Werkzeug. Wer es nicht nutzt, kann Mados Kernfunktionen für Terminalbereiche und Workspaces trotzdem verwenden.

Seitenleisten über Plugins erweitern

Mado unterstützt Plugin-Seitenleisten und beschreibt zwei Darstellungswege: einen PTY-Stream für ANSI- oder Textoberflächen und ein Pixelprotokoll für RGBA-Frames. Die Community-Plugins umfassen beispielsweise Uhr und Pomodoro-Timer; der Plugin-Leitfaden beschreibt das Protokoll.

Ein Plugin ist ein externes, vom Nutzer konfiguriertes Kommando und keine automatisch sichere Sandbox-Erweiterung. Prüfen Sie Quelle und Herkunft der Binärdatei vor der Installation. Der Plugin-Prozess läuft mit den Berechtigungen des Kontos, das Mado gestartet hat.

Voraussetzungen für das Claude-Panel kennen

Die README beschreibt ein integriertes Claude-Panel. In der Beispielkonfiguration steht, dass das mado-claude-Plugin einen ANTHROPIC_API_KEY benötigt. Die geprüfte Implementierung startet außerdem den externen Befehl claude in einem Pseudo-Terminal. Installieren und konfigurieren Sie daher die Claude-CLI separat; Mado liefert kein lokales Sprachmodell mit.

Das KI-Panel ist optional. Für geteilte Shells, Workspaces, Themes und andere Plugins müssen Sie Claude nicht aktivieren. Prüfen Sie CLI-Anmeldung und Nutzungsbedingungen des Anbieters, bevor Sie Arbeitsinhalte über ein KI-Werkzeug senden.

Ein früher öffentlicher Release

Der für diesen Artikel geprüfte neueste Release ist v0.0.1, veröffentlicht als erste öffentliche Version des Projekts. Das Repository enthält Rust-Quellcode und Plugin-Tests, doch die 0.0.x-Version und die kurze Release-Historie sprechen dafür, Mado an einem typischen Projekt zu testen, bevor es Ihre einzige Terminalumgebung wird.

Für eine erste Version ist der Funktionsumfang breit: Bereiche, gespeicherte Workspaces, Tasku, Themes und Plugin-Panels. Verstehen Sie das als Funktionsliste zum eigenen Ausprobieren, nicht als Garantie für vollständige tmux-Kompatibilität oder langjährige Stabilität.

Lizenz und Ausführungsrechte

Das Repository steht unter der MIT-Lizenz und beschreibt Mado als Rust-basierten Terminal-Multiplexer für macOS. MIT erlaubt kommerzielle Nutzung unter Einhaltung der Hinweis- und Copyright-Bedingungen. Prüfen Sie für eine Weitergabe außerdem Lizenzhinweise gebündelter Abhängigkeiten.

Mado startet Shells und konfigurierte Plugin-Befehle auf Ihrem Mac. Das gehört zum Konzept, bedeutet aber auch: Workspace-Aufgaben und Plugins von Drittanbietern sind ausführbarer Code und keine passiven UI-Erweiterungen. Verwenden Sie nur Befehle und Plugins, denen Sie vertrauen.

Das offizielle Mado-v0.0.1-DMG installieren

Der geprüfte aktuelle macOS-Installer ist der 11,7 MB große Direktdownload Mado.dmg. Die SHA-256-Prüfsumme wurde mit den GitHub-Release-Metadaten abgeglichen: b3530cec24b7f8cc4e758ae21252885d151850e6e6d2003fd364b03de42b0b2d. Der offizielle Release v0.0.1 enthält das Paket.

Öffnen Sie das Disk-Image und ziehen Sie Mado.app wie in der README beschrieben in den Programme-Ordner. Der Homebrew-Cask verweist auf dasselbe DMG und dieselbe Prüfsumme; aktuell nennt er macOS Sonoma oder neuer. Homebrew ist eine optionale Erleichterung, kein anderer Build.

Da ein offizielles Installationspaket vorliegt, müssen Sie Mado nicht aus dem Quellcode bauen, um es auszuprobieren. Für Build und Entwicklung nennt die README Rust und die Xcode Command Line Tools als Voraussetzungen.

Für terminalintensive Projektarbeit

Mado ist besonders interessant, wenn Sie mehrere Repositories parallel bearbeiten und deren Terminalanordnungen, Verzeichnisse, Aufgaben und kleine Seitenleistenwerkzeuge in einem Mac-Fenster organisieren möchten. Über die Plugin-Protokolle können Entwickler weitere kompakte Panels erstellen.

Wenn Sie auf ausgereifte tmux-Skripte, besondere Remote-Shell-Abläufe oder eine lange Stabilitätshistorie angewiesen sind, behalten Sie Ihre bestehende Lösung während des Tests von v0.0.1. Für einen Mac-nativen Versuch mit Bereichen und Workspaces starten Sie mit dem offiziellen DMG und ergänzen Tasku, Starship oder Plugins nach Bedarf.

Projektübersicht

Lizenz
MIT License
Plattform
macOS; aktueller Homebrew-Cask nennt Sonoma oder neuer
Sprache
Rust mit Slint-Oberfläche; native macOS-Terminal-App
Geprüfte Version
v0.0.1 (latest official GitHub Release checked 2026-09-26)

Installation

Offizielles Mado.dmg öffnen und Mado.app in den Programme-Ordner ziehen. Offizieller Download: https://github.com/tomdringer/mado/releases/download/v0.0.1/Mado.dmg. Der aktuelle Homebrew-Cask nennt macOS Sonoma oder neuer.