Konzeptillustration, in der verstreute Dokumente, Fotos und Code-Dateien in überprüfbare Ordner sortiert werden.

Sorty: Mac-Dateien ordnen – mit Vorschau vor dem Verschieben

Sorty lässt einen KI-Anbieter deiner Wahl eine passende Ordnerstruktur vorschlagen. Vor dem Verschieben kannst du den Plan prüfen und anpassen. Hier erfährst du, was v1.2.1 kann, wohin Dateidaten gehen und wie du die offizielle Version installierst.

Die wichtigsten Punkte
  • Sorty schlägt inhaltlich passende Ordner und Dateiaktionen vor, die du vor dem Ausführen prüfen kannst.
  • Unterstützt werden Cloud-KI, lokales Ollama und Apple Foundation Models ab macOS 26.
  • Die offizielle v1.2.1-Version ist ein Universal-ZIP für macOS 15 oder neuer; die App ist nicht mit Developer ID signiert oder notarisiert.
  • Cloud-Anbieter erhalten Dateinamen und Metadaten; Dateiauszüge werden nur bei ausdrücklich aktiviertem Deep Scan gesendet.

Ein unübersichtlicher Downloads-Ordner entsteht selten, weil jemand Ordner nicht kennt. Meist landen dort Dateien mit ganz unterschiedlichen Zwecken. Sorty ist eine native macOS-App, die einen KI-Anbieter deiner Wahl passende Ordnernamen und einen Verschiebeplan vorschlagen lässt.

Entscheidend ist die Pause vor der Änderung: Du kannst den Vorschlag ansehen und anpassen, bevor Sorty ihn ausführt. Dieser Überblick basiert auf der Projekt-README, dem Release v1.2.1 und der am 24. September 2026 geprüften Datenschutzerklärung.

Aus einem unübersichtlichen Ordner wird ein prüfbarer Plan

Wähle einen Ordner und beschreibe, wie du ihn organisieren möchtest. Das konfigurierte Modell schlägt passende Ziele vor, statt Dateien nur nach Endungen in starre Gruppen einzusortieren. Mit Personas wie Developer, Photographer oder Student kannst du Vorschläge auf unterschiedliche Arbeitsweisen ausrichten.

Bevor Dateien verschoben werden, zeigt die interaktive Vorschau die geplante Struktur. Du kannst Ziele überprüfen und anpassen. Sorty ist damit weniger ein Sortierknopf, der blind loslegt, als ein Planungswerkzeug: Das Modell macht einen Vorschlag, du entscheidest über die Ausführung.

Direkt aus dem Finder oder der Menüleiste starten

Die Organisation lässt sich im Hauptfenster, über eine Finder-Kontextaktion, die Menüleistensteuerung oder sorty://-Links für Automatisierungen starten. Überwachte Ordner sind ebenfalls möglich. Automatische Abläufe setzen jedoch einen eingerichteten Anbieter und die passende Auswahl der gewünschten Aktionen voraus.

Als Ziele kommen neben lokalen Ordnern auch externe Laufwerke und unterstützte Google-Drive-Abläufe infrage. Der Verlauf protokolliert Sortiervorgänge und bietet eine Rücknahme. So musst du nicht rätseln, was ein undurchsichtiger Stapellauf verändert hat.

Eine Vorschau ist eine Schutzmaßnahme, kein Backup

Testläufe, Validierung, Ausschlussregeln, Einstellungen für Duplikate und die bearbeitbare Vorschau helfen, problematische Vorschläge vor der Ausführung zu erkennen. Für Duplikate gibt es einen eigenen Prüfablauf. Er ist von der normalen Ordnerorganisation getrennt und ersetzt weder ein allgemeines Backup noch eine Versionsverwaltung.

Bei der Organisation werden echte Dateien verschoben. Teste zunächst eine Kopie wichtiger Ordner, kontrolliere den ersten Plan sorgfältig und behalte ein unabhängiges Backup. Die Rücknahme hilft bei protokollierten Aktionen, sichert aber nicht automatisch das gesamte Laufwerk.

KI-Anbieter wählen und den Datenweg verstehen

Laut README unterstützt Sorty OpenAI, Anthropic, Gemini, GitHub Copilot, Groq, OpenRouter, Ollama und kompatible Endpunkte. Eine lokale Ollama-Instanz kann die Modellverarbeitung auf dem Mac halten. Auch Apple Foundation Models laufen auf dem Gerät; Sorty benötigt dafür jedoch macOS 26 oder neuer. API-Schlüssel speichert die App im macOS-Schlüsselbund.

Bei Cloud-Anbietern werden laut den Datenschutzunterlagen Dateinamen und Metadaten an den gewählten Dienst übermittelt, damit er eine Struktur vorschlagen kann. Datei-Inhalte werden nur übertragen, wenn du Deep Scan ausdrücklich aktivierst; dann gehen kleine Auszüge an den ausgewählten Anbieter. Anonyme App-Analysen und Absturzberichte sind davon getrennt und erfordern eine ausdrückliche Zustimmung. Der lokal gespeicherte Organisationsverlauf kann Dateipfade und Metadaten enthalten und ist nicht verschlüsselt – beachte das bei gemeinsam genutzten Mac-Konten.

Das offizielle Release v1.2.1 installieren

Der aktuelle Download ist das Universal-Archiv Sorty.zip für macOS; bei der Prüfung führte der Link zu v1.2.1. Entpacke die ZIP-Datei und lege Sorty.app in den Programme-Ordner. Voraussetzung ist macOS 15 oder neuer.

Das Release ist weder mit einer Apple Developer ID signiert noch notarisiert, daher kann macOS eine Warnung anzeigen. Nach dem Onboarding bietet die App möglicherweise an, sich selbst in den Programme-Ordner zu verschieben. Bei Zustimmung verlangt macOS eine Administratorfreigabe; anschließend entfernt Sorty das Quarantäneattribut der verschobenen App. Bestätige dies nur für den Download aus dem offiziellen Release. Die Installationshinweise des Projekts erklären den manuellen Weg; versionierte Archive stehen auf der Release-Seite.

Für wen eignet sich Sorty – und was solltest du vorher wissen?

Sorty passt zu Mac-Nutzern, die Projektordner, Downloads oder regelmäßig überwachte Arbeitsbereiche aufräumen und einen KI-Plan gern prüfen, bevor sie ihn anwenden. Finder-Aktionen und Verlauf sind für wiederkehrende Dateiabläufe praktisch. Die freie Anbieterwahl ist zudem interessant, wenn du ein lokales Modell oder einen Cloud-Dienst bevorzugst.

Weniger passend ist Sorty, wenn du ausschließlich eine notarisierte Installation wie aus dem App Store möchtest, jedes Modell standardmäßig lokal erwartest oder Dateien ohne Kontrolle risikofrei sortieren lassen willst. Cloud-Modelle können eigene Kosten und Datenschutzbedingungen haben; Apple Foundation Models benötigen ein neueres macOS. Die Vorschau sollte Teil des Ablaufs bleiben.

GPL-3.0 und Projektlinks

Der Quellcode von Sorty steht unter der GNU GPL-3.0, nicht unter einer permissiven MIT-artigen Lizenz. Als App für Endnutzer ist das Projekt ebenso interessant wie als umfangreiches SwiftUI-Beispiel; bei der Weitergabe geänderter Versionen gelten jedoch die GPL-Bedingungen. Weitere Informationen findest du im Repository, im Changelog, in der Installationsanleitung und in der Datenschutzerklärung.

Projektübersicht

Lizenz
GPL-3.0
Plattform
macOS 15+; Apple Silicon und Intel
Sprache
Swift 6, SwiftUI
Geprüfte Version
v1.2.1 (offizielles Release geprüft am 24.09.2026)

Installation

open https://github.com/sorty-organizer/Sorty/releases/latest/download/Sorty.zip

Lizenzübersicht

Sorty steht unter GPL-3.0. Bei der Weitergabe geänderter Versionen oder abgeleiteter Werke sind die einschlägigen GPLv3-Bedingungen einzuhalten, einschließlich der Anforderungen an Quellcode und Lizenzhinweise. Die Software wird ohne Gewährleistung bereitgestellt.